

Zwischen Stoffballen und Schnittmustern entstehen klare Visionen: Beim Besuch der DIGEL AG von SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode wurde deutlich, wie viel Zukunft und Innovationsgeist in diesem Traditionsunternehmen steckt, das weit über die Region hinausstrahlt und inzwischen in die internationale Modewelt hineinwirkt.
Im Rahmen ihrer Wirtschaftsgespräche im Kreis Calw besuchte Daniela Steinrode gemeinsam mit ihrem Zweitkandidaten Jochen Maier die DIGEL AG in Nagold, dieals einer der größten Arbeitgeber der Stadt gilt und für hochwertige Herrenmode „Made in Nagold“ steht. Empfangen wurden die beiden von Jochen Digel, dem Vorstandsvorsitzenden, der Betriebsratsvorsitzenden Sylvia Bischoff sowie der Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung Sina Seipel. Ebenfalls beim Gespräch dabei war Carl Staud, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender und selbst Mitarbeiter des Unternehmens.
Das Familienunternehmen, 1939 gegründet und heute in dritter Generation geführt, produziert klassische und moderne Herrenmode – vom Anzug über Freizeitbekleidung bis hin zu Schuhen und Accessoires – und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 250 am Stammsitz in Nagold. Im Rekordjahr 2023 erwirtschaftete DIGEL einen Umsatz von rund 125 Millionen Euro.
Besonders beeindruckt zeigte sich Daniela Steinrode von der sozialen Verantwortung des Unternehmens: „Hier wird nicht nur wirtschaftlich gedacht, sondern auch menschlich gehandelt – ein Beispiel dafür, dass wirtschaftlicher Erfolg und ein respektvoller Umgang mit den Beschäftigten kein Widerspruch sein müssen. Tatsächlich legt das Unternehmen großen Wert auf eine familienfreundliche Personalpolitik. Flexible Arbeitszeitmodelle und eine offene Kommunikation prägen das Betriebsklima und spiegeln sich in der Unternehmenskultur. „Wir haben ein gutes Miteinander zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung“, betonte Betriebsratsvorsitzende Sylvia Bischoff. Auch für Auszubildende ist DIGEL ein attraktiver Arbeitgeber. „Die Auszubildenden werden bei uns ernst genommen und gefördert, zum Beispiel mit einem iPad für die Schule“, erklärte Jugendvertreterin Sina Seipel. Auszubildende bekommen früh Verantwortung übertragen und die Übernahmequote nach der Ausbildung liegt bei nahezu hundert Prozent. Vorstand Jochen Digel bestätigte: „Rund die Hälfte unserer Belegschaft hat bei uns gelernt – so sichern wir unsere eigenen Fachkräfte.“
Wirtschaftlich steht DIGEL vor einem Wandel in der Modewelt: Die klassische Businesskleidung ist heute legerer geworden. „Das spüren wir deutlich, und wir passen unsere Kollektionen entsprechend an“, erklärte Jochen Digel.
Produziert werden täglich rund 2.000 Anzüge. In Nagold befinden sich neben der Verwaltung auch das Rohwaren- und Fertigwarenlager sowie die Qualitätskontrolle und das Design. „Nagold ist für uns das Herzstück, hier schlägt der Puls der Marke DIGEL“, sagte Jochen Digel.
Daniela Steinrode zeigte sich beeindruckt vom Innovationsgeist des Unternehmens: „DIGEL ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich Mittelständler in einem internationalen Markt behaupten können – mit Qualität, Kreativität und sozialer Verantwortung. Das Unternehmen ist ein echter Botschafter für Nagold und unsere Region.“
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