

Ebhausen-Rotfelden. Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Kreis Calw. Zahlreiche Unternehmen, Hotels, Gastronomiebetriebe und über 2.000 Arbeitsplätze sind auf einen funktionierenden Tourismus angewiesen. Trotz wachsender Herausforderungen in der Tourismusbranche wagen immer wieder Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Den Mut, diesen Schritt zu gehen, hatte auch Lisa Künne und übernahm den Freizeitpark Rotfelden. Gemeinsam mit interessierten Mitgliedern des SPD-Kreisverbandes besuchte Landtagskandidatin Daniela Steinrode den neu eröffneten Freizeitpark und sprach mit Lisa Künne bei einer informativen Führung über die Anlage über ihren Neustart in Rotfelden. Künne berichtete dabei eindrucksvoll von der Entwicklung und den Angeboten des Freizeitparks, der im April 2025 nach seiner Wiedereröffnung mit einem erweiterten Konzept durchgestartet ist. Heute stehen weitläufige Grünflächen, ein Fußballgolfplatz, ein Abenteuer-Spielpark sowie die Tierwiese für unvergessliche Momente bereit. Auch Übernachtungsgäste kommen auf ihre Kosten: 52 Betten in zehn Gästezimmern sowie zusätzliche Stellplätze für Camper und Wohnmobile stehen zur Verfügung.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Stallungen, in denen die Kamele des Parks untergebracht sind. Die Tiere zählen zu den Attraktionen des „exotischen Bauernhofs im Schwarzwald“ und sorgen bei den Besucherinnen und Besuchern stets für strahlende Gesichter. Die vier Kameliden bringen dabei ihre eigene Geschichte mit, denn sie stammen vom ehemaligen Kamelhof und spannen damit den Bogen in die Gegenwart. Neben der Kamel-Karawane gehören auch Lamas, Alpakas sowie zahlreiche weitere Tiere zum Konzept des Parks, das Naturerlebnis, Freizeitspaß und Tierbegegnungen miteinander verbindet.
Ein starkes Standbein ist zudem die Gastronomie. Mit dem Restaurant ParkWirt, einem Biergarten mit Außengrill und der Eventscheune bietet der Freizeitpark vielfältige kulinarische Möglichkeiten. Dabei setzt man konsequent auf regionale Produkte, etwa Fleisch der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall oder Käse aus Geifertshofen.
Trotz dieser positiven Entwicklungen wies Lisa Künne auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen hin: steigende Energiepreise, die Mehrwertsteuer-Belastung in der Gastronomie und der Fachkräftemangel stellen den Betrieb vor große Aufgaben. „Wir wollen den Gästen Freude, Entspannung und Natur pur schenken – aber gleichzeitig auch die Realität nicht verschweigen. Jeder Besuch bei uns trägt dazu bei, diesen besonderen Ort für Familien und kommende Generationen zu erhalten“, so Künne.
Daniela Steinrode zeigte sich beeindruckt von dem Engagement und dem vielfältigen Angebot im Freizeitpark: „Der Freizeitpark Rotfelden ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Tourismus, Familienfreundlichkeit und regionale Wertschöpfung miteinander verbunden werden können. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Tourismusstandort Nordschwarzwald.“
Die Betreiber des Freizeitparks blicken nach der ersten Saison optimistisch in die Zukunft: mit geplanten Erweiterungen, saisonalen Festen, und einem engagierten Team wollen die Betreiber ein weiteres, interessantes Angebot im Nordschwarzwald für Urlauber wie für Einheimische gleichermaßen etablieren.
„Wir möchten, dass sich unsere Gäste wie bei Freunden willkommen fühlen“ unterstrich Lisa Künne, und fügte hinzu: „gelebte Gastfreundschaft und regionale Verbundenheit liegt uns sehr am Herzen.“
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