Kinder und Familien nicht im Stich lassen

Veröffentlicht am 20.09.2022 in Pressemitteilungen
SPD-Würfel Kreis Calw (langer Schatten rechts)

Viele Familien befinden sich in finanzieller Sicht in einer dauerhaften Belastungssituation. Lothar Kante, SPD-Kreisrat und Mitglied im Jugendhilfeausschuss, fordert daher, den Fokus stärker auf die Bewältigung der sozialen Folgen der Energiekrise zu setzen: „Schon in Corona-Zeiten waren Kinder und Familien häufig die Leidtragenden – das darf sich nicht fortsetzen“. Andreas Reichstein, ebenfalls Mitglied im Jugendhilfeausschuss und SPD-Kreisvorsitzender ist besorgt: „Aktuell droht Kinderarmut weiter zu steigen. Arme Familien geraten in die Situation, dass sie sich zwischen neuer Winterbekleidung, Essen, Energieversorgung und Betreuung ihrer Kinder entscheiden müssen – für alles gleichzeitig reicht das Geld nicht. Daher braucht es jetzt Unterstützung und Hilfen, die Familien mit Kindern spürbar entlasten“.

Die Forderungen werden von Marlene Rupprecht, ehemalige Bundestagsabgeordnete und langjähriges Mitglied und Vorsitzende der Kinderkommission des Bundestags unterstützt:  

Das Land muss Verantwortung übernehmen und die Entlastungspakete des Bundes zielgerichtet erweitern
Unbürokratische und schnelle Unterstützungsmöglichkeiten für arme Familien mit Kindern
Konsequente Umsetzung der Lehr- und Lernmittelfreiheit
Unterstützungsmaßnahmen wie Wohngeldberechtigung offensiv bekannt machen
Es darf keine Wohnungskündigungen für Familien mit Kindern aufgrund gestiegener Energiekosten geben
Psychotherapeutische Angebote im Kreis Calw ausbauen
Für Familien mit Kindern darf es keine Stromsperren geben
Arme Kinder dürfen nicht im Stich gelassen werden, die Kindergrundsicherung ist schnellstmöglich durch den Gesetzgeber umzusetzen

Nachbesserungen im Entlastungspaket für arme Kinder sind notwendig. „Auch für Kinder die Sozialgeld erhalten, steigen die Ausgaben für Lebensmittel, Schulmaterial, Herbst- und Winterkleidung. Sie brauchen dringend Entlastung, etwa über die Anhebung des Sofortzuschlags um 50€. Nach dem Energiegipfel hoffe ich auf starke Unterstützung durch das Land für Familien mit Kindern“, so Marlene Rupprecht.

 

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