Oberreichenbach. Mit großer Offenheit und wichtigen Themen empfingen Geschäftsführer Armend und Antigone Deskaj die SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode in ihrem Gartenbau- und Baustofffachbetrieb im interkommunalen Gewerbegebiet Würzbacher Kreuz. Der Familienbetrieb Deskaj, der bereits seit 15 Jahren im Garten- und Landschaftsbau tätig ist, errichtete 2023 eine moderne Halle mit Büro- und Sozialräumen – ein Meilenstein in der Firmengeschichte, der den Mitarbeitenden zeitgemäße Arbeitsbedingungen bietet. Im Mai 2025 wurde das Angebot um einen Baustoffhandel erweitert, um Heimwerkerinnen, Heimwerker und Handwerksbetriebe vor Ort noch besser zu versorgen. Daniela Steinrode zeigte sich beeindruckt vom regionalen Gedanken der Firma, die bewusst auf regionale Produkte aus Baden-Württemberg und auf Recyclingmaterialien setzt, um nachhaltige und langlebige Lösungen zu bieten: „das ist gelebte Nachhaltigkeit und so gelingt eine Vernetzung vor Ort.“
Im Austausch mit Daniela Steinrode sprachen Armend und Antigone Deskaj sowie Mitarbeiterin Melanie Wöhr offen über die Herausforderungen, mit denen kleine und mittelständische Betriebe täglich konfrontiert sind. Besonders belastend seien steigende Sozialabgaben, die die Lohnkosten in die Höhe treiben und Investitionen erschweren sowie fehlende digitale Infrastrukturen bei Behörden, was einfache Verwaltungsprozesse unnötig verzögert sowie komplexe und unübersichtliche Vorschriften, die viel Zeit kosten und kaum Raum für unternehmerische Flexibilität lassen. „Wir wollen gestalten, nicht verwalten“, so Armend Deskaj. Doch oft fehle es an pragmatischen Lösungen und klaren Zuständigkeiten. Die Folge: Frust und gebremste Innovationskraft.
Daniela Steinrode nahm die Anliegen mit und betonte: „Es ist grundlegend wichtig, die Rahmenbedingungen für den Mittelstand zu verbessern, damit Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft in der Region erhalten bleiben.“Gemeinsam formulierten Steinrode und Deskaj zentrale Wünsche an die Landespolitik: ein sinnvoller Bürokratieabbau und verständlichere Verfahren würdendie Unternehmen direkt entlasten. Kostenlose Kinderbetreuung und bessere Betreuungszeiten vor Ort, um Familien zu unterstützen und es insbesondere Frauen leichter möglich zu machen, wieder in die Berufstätigkeit zurückzukehren – ein Gewinn für Familien und für den Fachkräftemarkt. Darüberhinaus brauche es starke Schulen mit einheitlichen Lernsystemen, die allen Kindern faire Chancen bieten und gezielte Förderung ermöglichten.
Trotz aller Herausforderungen blickt der Betrieb optimistisch in die Zukunft: Weitere Investitionen und eine Erweiterung des Unternehmens sind bereits in Planung. Der Standort am Würzbacher Kreuz bietet dafür ideale Voraussetzungen. Grundlegend dafür sindjedoch stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen und mehr Planungssicherheit.
Daniela Steinrode dankte Armend Deskaj und seinem Team für das offene Gespräch:
„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Region. Gerade deshalb müssen wir dafür sorgen, dass Betriebe arbeiten können, statt sich durch Bürokratie zu kämpfen. Und gute Kinderbetreuung sowie starke Schulen sind zentrale Standortfaktoren für unsere Wirtschaft – sie entlasten Familien und tragen dazu bei, dass wir mehr Fach- und Arbeitskräfte gewinnen.“
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