Der SPD Ortsverein Wildberg

Hauptversammlung 2013

Ortsverein

Pressebericht

Nach Eröffnung der Haupversammlung und Begrüßung der Teilenehmer ließ der 1. Vorsitzende, Peter Brenner, das abgelaufene Kalenderjahr 2012 nochmals Revue passieren. Einer der Höhepunkte war sicher die politische Bildungsfahrt des SPD-Ortsvereins ins Hohenlohische zur dort ansässigen Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwabisch Hall, für die sich viele Mitbürger interessiert und angemeldet hatten.
Dass Viehzucht und Fleischerzeugung auch anders funktionieren kann, stellte der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft, Rolf Bühler, den Besuchern klar unter Beweis:
Mit Hilfe von stressresistenten heimischen Landrassen wird dort mit gesundem Futter unter ausdrücklichem Verzicht bzw. Verbot von Medikamenten, Wachstumsförderern, Tiermehl und anderen bedenklichen Stoffen ein Fleisch erzeugt, welches sich sehen und vor allem schmecken lassen kann. Zusammen mit dem Aktionsbündnis gentechnikfreie Anbauregion Oberes Nagoldtal hatte der Ortsverein erst kürzlich für diese für den Verbraucher gesunde Variante der Fleischerzeug Position bezogen.
Aufgrund des großen Zuspruchs in der Bevölkerung möchte der Ortsverein, so Peter Brenner, diese themenbezogen politischen Informationsfahrten fortsetzen. Für 2013 sind erste Vorschläge bereits beim Vorstand eingegangen.

Ganz klar war auch der Wildberger Weihnachtsmarkt 2012 für den Ortsverein wieder ein Höhepunkt. Zum zweiten Mal am neuen Standort beim Wildberger Wochenmarkt fand unsere Wildsuppe wieder einmal reißenden Absatz. Klar dass der Vorstand empfahl, auch 2013 wieder dabei zu sein, wenngleich die Suche und das Engagement nach freiwilligen Helfern nach wie vor auf zu wenig Schultern verteilt sind.

Ein ernstzunehmendes Problem stellt die Altersstruktur des Ortsvereins dar, womit sich auch der SPD-Ortsverein Wildberg in die Gruppe vieler anderer Vereine einreihen muss, die ähnliche strukturelle Probleme haben. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass mangels Interesse das Nachwuchsproblem bei den politischen Parteien insgesamt noch schlechter ausfällt.

Die heranstehende Bundestagswahl am 22. September 2013 dominierte dann auch den Einstieg in die Diskussionsrunde. Dabei ging es sowohl um die Chancen unserer Kandidatin, Saskia Esken, aber vor allem auch darum, wie und womit sich der Ortsverein am Wahlkampf beteiligten könne. Der Vorstand soll sich auf seiner nächsten Sitzung konkret mit diesem Thema befassen.

Ins nächste Jahr geblickt, stehen die Wildberger Genossen vor einem Doppelwahljahr: Die Wahlen zum europäischen Parlament und die Kommunalwahlen. Wenngleich die Europawahlen eher einfach zu schultern sind, bedeuten die Kommunalwahlen viel Arbeit und Anstrengung für den Ortsverein, besonders wenn um die Suche nach Kandidaten für Listen im Gemeinde- und Ortschaftsrat geht.

Die Wahlen zum Vorstand beim Ortsverein liefen dieses Mal äußerst zufriedenstellend ab: Sämtliche zur Disposition stehenden Ämter wurden nahezu einstimmig gewählt bzw. bestätigt Das Ergebnis sieht wie folgt aus:
Der 1. Vorsitzende, Peter Brenner, wurde für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Gleiches gilt für Wilfried Steger, Kassier, sowie für Rolf Läpple und Kurt Grossmann als Kassenrevisoren. Mit der Wahl von Dieter Dannenmann und Helmut Gohl, die beiden Beisitzer, waren die wichtigsten Funktionen im Vorstand vergeben. Schließlich wurden die Wahlen mit den Vertretern des Ortsvereins bei den Kreisdelegiertenversammlungen abgeschlossen. Dorthin werden Johannes Schaible, Helmut Gohl und Peter Brenner sowie als Vertreter Lutz Endres, Bernhard Gutacker und Dieter Dannenmann entsendet.

Der eigentliche Höhepunkt des Abends war jedoch die Ehrung von zwei Parteimitgliedern, die der SPD sage und schreibe bereits seit 40 Jahren die Treue halten. Die Rede ist von Helmut Gohl aus Neubulach und Gottfried Pohl aus dem Ortsteil Gültlingen, der leider erkrankt war. Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei Helmut Gohl für die langjährige Treue und ging in seiner Laudatio auch auf die für die SPD ereignisreichen Eintrittsjahre der beiden Mitglieder 1972 und 1973 ein.
Die kleine Feierstunde nutzten die Anwesenden noch für zahlreiche politische Zeitreisen und Diskussionen, bevor der 1. Vorsitzende die Hauptversammlung 2013 schließlich beenden konnte.

 
 

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